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chrissipissischissi
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visualdiaryofpeter
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Vienna, March 2026

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dinosinheaven
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You will always be a part of something

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napolebonasacc
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Klemens von Metternich Foreign Minister of the Austrian Empire. The leading figure of the Congress of Vienna, Chancelor of Austria (1808)

By François Pascal Simon Gérard

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joghurtbrot
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Burgenland, Austria

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kilometermacher
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Sonntags-Rollerei bei Wind und 14°C

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Hochkössen

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wien 2026

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gasthausnostalgie
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Old Vienna

Anno 1970

September 1970 - Linie 65 auf einer Behelfsbrücke über die Großbaustelle für die U-Bahn am Karlsplatz

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|| Kesha

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|| Touri

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Old Vienna

Anno 1920

𝐓𝐡𝐞𝐫𝐞𝐬𝐢𝐚𝐧𝐮𝐦: 𝐖𝐢𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐤𝐚𝐢𝐬𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫𝐫𝐞𝐬𝐢𝐝𝐞𝐧𝐳 𝐅𝐚𝐯𝐨𝐫𝐢𝐭𝐚 𝐳𝐮𝐫 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭ä𝐭𝐭𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐫𝐜𝐡𝐢𝐞 𝐰𝐮𝐫𝐝𝐞 .

An der heutigen Favoritenstraße erzählt der Bau der Theresianischen Akademie eine Geschichte, in der höfische Residenz und bildungspolitische Visionen der Habsburgerin Maria Theresia untrennbar verwoben sind.

Ursprünglich stand an diesem Ort ein Gutshof, der im frühen 17. Jh. von der kaiserlichen Familie erworben und zu einer prachtvollen Sommerresidenz, der Favorita, ausgebaut wurde. Als ein Zentrum höfischer Lebensart bot dieser Schlosskomplex weitläufige Gärten, Wasseranlagen und sogar ein Theater – ein Reich barocker Gastlichkeit und kaiserlicher Repräsentation.

Der Tod Karls VI. im Jahre 1740 markierte jedoch das Ende einer Epoche: Seine Tochter Maria Theresia betrat danach die Favorita nie mehr persönlich. Stattdessen richtete sie 1746 ihren Blick auf eine neue Aufgabe: Bildung als Staatsziel. Sie verkaufte den Komplex mit der klaren Absicht, hier eine Akademie zu errichten, die künftige Generationen auf den Dienst für Staat und Gesellschaft vorbereiten sollte.

So wurde aus dem Schloss der Sommerfeste die Theresianische Akademie, im Geiste der Aufklärung und staatlicher Reformen. Zunächst unter Leitung des Jesuitenordens stand sie vornehmlich adeligen Söhnen offen und verband strenge Auswahl mit anspruchsvoller Bildung – Fremdsprachen, Wissenschaft und Verwaltungskunde gehörten zum Lehrplan.

Im Lauf der Jahrhunderte wandelte sich die Institution: Nach der Aufhebung des Jesuitenordens durch Joseph II. wurde das Bildungsinstitut zeitweise geschlossen und später wieder eröffnet. Das heutige Gebäudeensemble, dessen Bausubstanz mehrere Epochen widerspiegelt, beheimatet seit dem 19. Jh. ein öffentliches Gymnasium, das von der „Stiftung Theresianische Akademie“ getragen wird und neben klassischen heute auch moderne, internationale Inhalte vermittelt.

Noch heute atmet das Theresianum den Geist seiner Gründerin: ein Ort, an dem Tradition und zeitgemäße Erziehung seit über 275 Jahren ineinanderfließen und selbst im 21. Jh. junge Menschen auf ein Leben in Verantwortung und Gesellschaft vorbereiten.

Foto (Quelle Wien Museum): Theresianum 1920

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gasthausnostalgie
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Old Vienna

Anno 1942

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐥 𝐚𝐦 𝐆𝐫𝐚𝐛𝐞𝐧 – 𝐖𝐢𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐃𝐞𝐥𝐢𝐤𝐚𝐭𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐫𝐮𝐟

Wer einst über den Graben flanierte, dem stieg oft schon von weitem ein unverwechselbarer Duft in die Nase: frisch gerösteter Kaffee. Im traditionsreichen Delikatessenhaus Meinl am Graben verband sich seit dem späten 19. Jahrhundert Wiener Eleganz mit Delikatessen aus aller Welt und war daher weit mehr als nur ein Geschäft: Es war ein Treffpunkt der Sinne, ein Stück jener kosmopolitischen Atmosphäre, welche die Donaumetropole ab 1900 prägte. Generationen kamen hierher, um Kaffee aus fernen Ländern, feine Schokoladen, exotische Gewürze oder seltene Teesorten zu entdecken. Beim Gustieren handelte es sich um mehr als nur einen geplanten Einkauf, es handelte sich um ein Erlebnis, das man zelebrierte.

Gegründet wurde das Unternehmen 1862 von Julius Meinl I., der in Wien ein Lebensmittelgeschäft eröffnete und mit einer damals neuartigen Methode des Kaffeeröstens ohne Zuckerzusatz rasch bekannt wurde. Aus dem kleinen Laden entwickelte sich bald ein Handelsunternehmen mit Filialen in der gesamten Donaumonarchie.

Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Hauses gehörte auch die berühmte Logofigur mit Fez, die seit den 1920er-Jahren die Marke prägte und auf Verpackungen, Reklametafeln und Kaffeetüten zu sehen war. Sie wurde zu einem der bekanntesten Markenzeichen Österreichs und zu einem festen Bestandteil der Wiener Alltagskultur.

Im Jahr 1950 zog Meinl im Haus am Graben 20 ein. Jahrzehnte früher, nämlich 1898, wurde darin nach Plänen von Adolf Loos ein Laden für das Herrenmodengeschäft Goldman & Salatsch eingerichtet, das jedoch 1911 in das neu erbaute Looshaus übersiedelte; von Loos’ Gestaltung ist heute nichts mehr erhalten. In dem Gebäude befanden sich unter anderem außerdem die Österreichische Lichtbildstelle und die Allgemeine Rentenanstalt.

Foto (Quelle Wien Museum): Graben 20, um 1942 (kurz bevor Meinl einzog)

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|| Bar Hopping

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vienna waits for me

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Citygate Tower, Vienna, Austria