Du bist einem Vogel gleich · Lerne deine Flügel zu nutzen
Du bist einem Vogel gleich wie im Käfig, der zwar oft vom Fliegen, vom sich erheben und von der Weite des Himmels träumt, die geöffnete Käfigtür aber ängstlich ignoriert.
Der Käfig steht offen, warum willst du nicht ins Freie? Im Käfig ist das Leben einsam, kalt und dunkel und es gibt immer das gleiche Futter. Flieg hinaus!
Der Hammer · Paul Watzlawick · Menschen und Vorurteile
Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er »Guten Tag« sagen kann, schreit ihn unser Mann an: »Behalten Sie Ihren Hammer«. Der Hammer · Paul Watzlawick · Menschen und Vorurteile
Die Geschichte handelt von vier Tieren - einem Affen, einem Otter, einem Schakal und einem Hasen - die beschlossen, am Tag des Vollmondes ein Werk der Nächstenliebe zu vollbringen. Als ein alter Mann um Nahrung bat, sammelten die anderen Tiere Früchte, Fische und sogar gestohlene Nahrung. Der Hase jedoch, der nur Gras zu sammeln wusste, entschied sich, seinen eigenen Körper als Nahrung anzubieten. In einem Akt der äußersten Selbstlosigkeit warf sich der Hase in das Feuer, das der alte Mann gerade entzündet hatte. Erstaunlicherweise verbrannte der Hase nicht. Der alte Mann offenbarte sich daraufhin als der heilige Sakka, tief bewegt von der Opferbereitschaft des Hasen. Sakka sprach: »Wer sich selbst vergisst, wird, und sei er die niedrigste Kreatur, den Ozean des ewigen Friedens erlangen. Mögen alle Menschen aus diesem Beispiel lernen und sich zu Taten des Mitleids und Erbarmens bewegen lassen.« Als Anerkennung für die Tugend des Hasen platzierte Sakka dessen Bild auf dem Mond, damit es für alle sichtbar sei. Es heißt, dass man noch heute den Rauch sehen kann, der aufstieg, als der Hase sich ins Feuer warf. Diese Geschichte, obwohl nicht direkt mit dem Weltuntergang verbunden, symbolisiert die buddhistische Lehre der Selbstaufopferung und des Mitgefühls. Sie zeigt, wie selbst das kleinste Wesen durch seine Taten Unsterblichkeit erlangen und als Vorbild für alle dienen kann. Sakka, auch bekannt als Shakra, ist eine bedeutende Figur im Buddhismus. Er ist der Herrscher des Trayastrimsa-Himmels, einer der niedrigeren Himmelswelten in der buddhistischen Kosmologie. Einige wichtige Aspekte von Sakka sind: - Er gilt als Beschützer des Buddhismus und seiner Anhänger - Sakka wird als derjenige Deva beschrieben, der Buddha und seinen Schülern am meisten half, indem er vom Himmel herabstieg, um Fragen zu beantworten und Buddha zu unterstützen. - In buddhistischen Schriften wie dem Pali-Kanon und den Mahayana-Sutras wird Sakka häufig erwähnt. - Obwohl er große Macht und ein langes Leben besitzt, ist Sakka wie alle Lebewesen auch dem Tod und der Wiedergeburt unterworfen. Sakka wird als ein vorbildlicher Anhänger Buddhas dargestellt, der dessen Lehren respektiert und verbreitet. Er soll auch als Hüter der moralischen Ordnung in der Welt fungieren und gute Menschen beschützen und belohnen. Der selbstlose Hase · Buddhismus · Nächstenliebe · Parabel
Er waren eens twee naburige steden, Solis en Nox, gescheiden door een brede rivier. Eeuwenlang hadden ze in vrede naast elkaar geleefd, handel gedreven en feest gevierd aan de oevers. Maar op een dag ontstond er onenigheid over wie de brug over de rivier mocht onderhouden.
De leiders van beide steden begonnen te ruziën. “Wij hebben meer ambachtslieden, dus wij…
På julafton varje år visar dem en kort film på tv om en sköldpadda och en hare som ska tävla i “löpning.” Vid första anblick är det uppenbart vem som kommer att vinna. Haren är säkert 1000x snabbare än sköldpaddan.
Så pistolen går och dem börjar röra sig från start till mål. Sköldpaddan kämpar på, sakta och stadigt, med ett syfte, ett mål. Han ska vinna. Haren springer också närmare målet men…
Het gebeurde op een avond, dat vele, vele nachtvlinders bij elkaar kwamen in een park, vlinders van nabij en ver, uit alle vier de windstreken. Zij zaten op twijgen, grassprieten, bloemen die al bijna in slaap waren, zij schommelden zij aan zij op de brede bladeren van de zwaardlelie, en ze keken naar hun eigen beeld in de donkere spiegel van het meertje.
Von zwei Brüdern, die gerne mal mit der Hand in die Keksdosen anderer greifen und einem, der mit der Keksdose unterm Arm und einer blutigen Oma erwischt wird, aber mit dem Finger auf den anderen zeigt.
Es waren einmal zwei Brüder. Sie trugen die Namen Ussah und Russah. Beide Brüder liebten Kekse über alles und sie unternahmen auch so ziemlich alles, um an Kekse zu kommen.
Ussah lebte bei seiner Mutter in einer kleinen Stadt. Dort war er wohlbekannt für seine Liebe zu Keksen.
Russah lebte schon sehr lange in einem Internat. Kaum jemand in der kleinen Stadt hatte ihn je zu Gesicht bekommen und…
Als ich ein Kind war + Mirra Alfassa + Universelle Stadt Auroville
Als ich ein Kind war - etwa dreizehn Jahre alt und für die Dauer eines Jahres ungefähr, schien es mir jeden Abend, wenn ich zu Bett gegangen war, dass ich meinen Körper verließ und mich gerade über das Haus erhob und dann sehr hoch über die ganze Stadt blickte.
Ich sah mich da in ein prächtig goldenes Gewand gekleidet, länger als ich, und als ich stieg, wurde es immer länger und breitete sich rings um mich herum aus, um gleichsam ein ungeheures Dach über der Stadt zu bilden.
Von allen Seiten sah ich Männer, Frauen, Kinder, Greise, Kranke und Unglückliche hervorkommen, die ebenfalls ihre Körper verlassen hatten. Diese scharten sich unter das ausgebreitete Gewand, flehten um Hilfe, erzählten ihre Sorgen, ihre Nöte, ihre Leiden und ihre Schmerzen.
Zur Antwort dehnte sich sodann das Gewand, geschmeidig und lebendig, auf die Einzelnen zu, und sobald sie es berührt hatten, waren sie getröstet oder geheilt und kehrten glücklicher und stärker als zuvor in ihre Körper zurück.
Nichts schien mir schöner, nichts machte mich froher, und alle Betätigungen des Tages kamen mir stumpf und grau vor, ohne wirkliches Leben, neben diesem Tun in der Nacht, das für mich das wahre Leben war.
Oft wenn ich mich so erhob, sah ich zu meiner Linken einen schweigenden und reglosen Alten, der mich mit wohlwollender Zuneigung betrachtete und mich durch seine Gegenwart ermutigte. Dieser Alte, in ein dunkelviolettes Gewand gekleidet, war die Verkörperung - ich erfuhr es erst später - von jenem, den man den Schmerzensmann nennt.
Jetzt überträgt sich die tiefe Erfahrung, die fast unsägliche Wirklichkeit, meinem Gehirn in anderen Begriffen, die ich so umreißen kann: Sehr häufig scheint es mir, am Tag und in der Nacht, dass ich - oder richtiger mein Bewusstsein - insgesamt in meinem Herzen gesammelt bin, das nicht mehr ein Organ, nicht einmal eine Empfindung ist, sondern die göttliche Liebe, unpersönlich und ewig.
Indem ich diese Liebe bin, fühle ich mich im Mittelpunkt jeden Dinges auf der ganzen Erde leben, und gleichzeitig scheine ich mich in unermesslichen, unendlichen Armen auszubreiten und mit schrankenloser Zärtlichkeit alle Wesen zu umfangen, die sich scharen, zusammendrängen, hinkauern auf meiner Brust, die weiter ist als das ganze Weltall.
Worte sind armselig und ungeschickt, oh göttlicher Meister, und mentale Übertragungen sind immer kindlich. Aber meine Sehnsucht zu Dir ist beständig, und in Wahrheit bist sehr häufig Du es und einzig Du, der in diesem Körper lebt, einem unvollkommenen Mittel, Dich zu offenbaren.
Mögen alle Wesen glücklich sein im Frieden Deiner Erleuchtung!
In de derde eeuw voor Christus was het uitbreken van de gevechten na de ineenstorting van de Qin-dynastie net voorbij. In plaats daarvan stond nu de Han-dynastie, wiens keizer, Liu Bang, China voor het eerst tot een verenigd rijk had geconsolideerd. Om de gebeurtenis te herdenken, had Liu Bang hooggeplaatste militaire en politieke functionarissen, dichters en leraren…
Ich dachte immer das die Eltern an Weihnachten die Geschenke unter den Baum legen würde. Die immer mit ihrem “Weihnachtsmann“, der nur brave Kinder beschenkt. Alsich klein war, habe ich an diesen dicken Kerl, der in die Häusereinbricht und Geschenke unter den Baum legt, also mit anderen Worten den Weihnachtsmann, geglaubt. Dieser kam, warum auch immer, immer ins Haus, wenn mein Vaternachsehen…