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@spurloser
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» Qui n’a voulu un jour

saisir plus, saisir mieux,

saisir autrement,

et les êtres et les choses,

pas avec des mots,

ni avec des phonèmes,

ni avec des onomatopées, mais avec des signes graphiques?

Qui n’a voulu un jour faire

un abécédaire, un bestiaire, et même tout un vocabulaire,

d’où le verbal entièrement serait exclu?  »

H. Michaux, Saisir, Fata Morgana, 1979

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Adams, Holes, Huts and Hidings. 2006

“Ce qui semble au premier abord un morceau de carton est en réalité une boîte. Réalisée en 2007 par Adams, elle renferme les archives de plusieurs de ses interventions urbaines, en particulier des cabanes dissimulées dans Stockholm et un canoë en kit pour en visiter les égouts.” https://editionsinfinies.wordpress.com/2020/07/14/holes-huts-and-hidings/

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Vor 126 Jahren erfolgte der erste Spatenstich für den Teltowkanal, dessen Verlauf, seine abgeschliffenen Inseln der Geschichte und die vor- und nachhallenden Gedankenwellen in “Die längste Nacht des Jahres” erfahren werden. Das prickelnde Gedicht von Bus126 wurde vom Buero Bumbum gestaltet und ist beim Nachtalb Verlag Engelsdorf erschienen. Nachwort von Stefan Wartenberg.

https://www.instagram.com/p/DUJb4iGDCgq/?igsh=MW80Z2tnYWJqOHg4aQ==

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Einar Schleef, Tagebücher, NYC, 1999

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“Die Zeit tut, was sie kann. Sie vergeht. […] Dass der Gedankenstrahl die Zeitschichten rückblickend und vorausblickend durchdringen kann, erscheint mir als ein Wunder, und das Erzählen hat an diesem Wunder Teil, weil wir anders, ohne die wohltätige Gabe des Erzählens, nicht überlebt hätten und nicht überleben könnten.” Christa Wolf, Stadt der Engel

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“En este sentido, los encuadres (intertítulos) de la instalación funcionan como planos latentes: fragmentos que contienen la promesa de una imagen que aún no ha emergido. Son cortes que no interrumpen, sino que preparan. Son planos que no muestran, pero que activan. Son, en última instancia, la estructura mínima del cine llevada a su estado más elemental: un borde que convoca una visión.” Ileana Ramírez

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#walktheendlesswoodssalone #footnote #clint176 #funny #124ers

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#bonzen #bliss #pavement #seligsinddiegeistigarmen #handstyle

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Skywriting


Three jets are streaking west:

Trails are beginning to fray already:

The third, the last set out,

Climbs parallel a March sky

Paying out a ruled white line:

Skywriting like an incision,

Such surgical precision defines

The mile between it and the others

Who have disappeared leaving behind

Only their now ghostly tracks

That still hold to the height and map

Their direction with a failing clarity:

The sky is higher for their passing

Where the third plane scans its breadth.

The mere bare blue would never have shown

That vaultlike curvature overhead,

Already evading the mathematics of the spot,

As it blooms back, a cool canopy,

A celestial meadow, needing no measure

But a reconnaissant eye, an ear

Aware suddenly that as they passed

No sound accompanied arrival or vanishing

So high were their flight-paths on a sky

That has gone on expunging them since,

Leaving a clean page there for chance

To spread wide its unravelling hieroglyphs.


Charles Tomlinson

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“Statt eine widersprüchliche, aber ernsthaft plurale Erinnerung an die DDR zu entwickeln, werden ihre materiellen Zeugnisse abgetragen, überformt oder auf wenige musealisierte Fragmente reduziert. Die DDR erscheint dabei fast ausschließlich als Problem – als baulicher Schadensfall, als politischer Makel, als ästhetischer Fremdkörper –, der beseitigt werden muss, damit eine kapitalistisch und nationalstaatlich kompatible Stadtgeschichte erzählbar werden kann.”

https://ghettopalme.com/2026/02/11/vom-palast-der-republik-bis-zum-jahn-sportpark/

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“Der Abriss hat so eine Art Phantomschmerz hinterlassen. Selbst wenn man sich nicht mit dem System der DDR verbunden gefühlt hat, steht dieser Abriss heute aus der Rückschau für Entwertungserfahrungen, die ganz viele Menschen erlebt haben.”

Uta Bretschneider, Direktorin des Zeitgeschichtlichen Museums Leipzig

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LA VIDA NUEVA

MI DIOS ES HAMBRE

MI DIOS ES NIEVE

MI DIOS ES PAMPA

MI DIOS ES NO

MI DIOS ES DESENGAÑO

MI DIOS ES CARROÑA

MI DIOS ES PARAÍSO

MI DIOS ES CHICANO

MI DIOS ES CÁNCER

MI DIOS ES VACÍO

MI DIOS ES HERIDA

MI DIOS ES GHETTO

MI DIOS ES DOLOR

MI DIOS ES MI AMOR DE DIOS

Raúl Zurita: La vida nueva

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Suzanne Asbury-Oliver, today the country’s most active skywriter, says, “If you can’t hold a heading and an altitude, you won’t be able to skywrite.” She agrees that a big part of skywriting is counting. “I count off seconds just like a dancer would count off steps,” she says. “Timing is essential. Lose count, no matter what the distraction, and you can count on failing at skywriting.” Another challenge is that each letter in a skywritten message is best done at a slightly different altitude, like stepping down a staircase, so the skywriter doesn’t blow away the previous letter. Stephan Wilkinson: The Sky’s Their Canvas: The Lost Art of Skywriting

by Stephan Wilkinson

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“Ich erinnere mich noch an einen Abend, als ich in meinem Mercedes von der Arbeit zurückkam und die Porte de Bagnolet erreicht hatte, es war schon 9 Uhr, aber ich steckte noch immer im Stau, und ich weiß gar nicht, was die Sache ausgelöst hat, vielleicht die Doppeltürme von Les Mercuriales, weil ich gerade an einem sehr ähnlichen Projekt arbeitete, dass ich uninteressant und hässlich fand, auf jeden Fall sah ich mich auf einmal in meinem Auto inmitten von Zufahrtsrampen für Schnellstraßen sitzen, direkt vor diesen grässlichen Türmen, und plötzlich habe ich mir gesagt, so kann es nicht weitergehen. Ich war fast 40 und hatte in meinem Beruf Erfolg, aber so konnte es nicht weitergehen. Innerhalb weniger Minuten beschloss ich, ein eigenes Unternehmen zu gründen, um zu versuchen, meine eigene Vorstellung von Architektur zu verwirklichen.”

Houellebecq, Karte und Gebiet, S. 217