#schwester

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hurenkrieg
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Wir wiederholen unsere Fehler, merkst du das nicht?

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juni-is-not-ok
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sisterly bonding but it’s just us watching all 949 angles of the beirut explosion on youtube

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inlovei
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Verluste heilen nicht einfach.

Sie verschwinden nicht.

Sie setzen sich irgendwo zwischen Herz und Erinnerung fest,

und manchmal atmen sie schwerer als du selbst.


Man lernt, damit zu leben.

Nicht, weil es weniger weh tut –

sondern weil man stärker wird im Tragen.


Es geht nicht ums „drüber hinwegkommen“.

Es geht darum, weiterzugehen,

mit einem Stück weniger und trotzdem ganz.

Mit Liebe, die keinen Ort mehr hat,

außer in dir.


Und das ist okay.

Manchmal ist das alles, was bleibt.

Und manchmal… muss das genug sein.

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imagella-blog
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Bruder- und Schwester-Tattoos eines Raben, Adrian Smith Stil

Geschwistertattoos #Bruder #Schwester #Tattoos #Rabe #AdrianSmithStil #tätowieren #Mode #Kunst #Design #Geschwister

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freidenken
freidenken

I miss who I was a couple of weeks ago. I was fine. I was doing great. Everything was possible and I somehow liked myself for once. But then, everything changed but somehow some people try to convince me that nothing hast changed at all and that I have to keep doing what I have planned to do. Sorry, but I can not. For you, nothing has changed, even though you have lost your Dad too. I wish it would not affect me, just like you. But I have to deal with my Mum and you have not. I have to deal with loosing my freedom, my independence and my willpower to create the life I wanna live. I have lost my Dad but so much more. Sorry that I can not pretend to be fine. Sorry that I do not have the strength to push through. Sorry that I have to take care of my Mum from now on and sorry that this changes me and a lot of things. Sorry that I do not what you expect me to do, sister.

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radio-jerevan
radio-jerevan

Schwester, die (Schwestern) - sestra

také zkráceně pro zdravotní sestru (Krankenschwester), řeholní sestru (Ordensschwester, Nonne), a také označení homosexuálního muže, které se používá na gay scéně
vier Schwestern – čtyři sestry

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn… – Drazí bratři a sestry v Pánu…

ältere Schwester; große Schwester; jüngere Schwester; kleine Schwester – starší sestra; starší sestra; mladší sestra; mladší…

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inlovei
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Ein Schmetterling setzt sich neben mich zur Ruh und ich frag mich bist es du?

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inlovei
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Würde doch nur gern einmal noch mit dir sein, deine Meinung hören.

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almondsinyou
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Ich hab dich lieb♥️

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yorik59lene
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Berthe Morisot, um 1872

Berthe Morisot

Berthe Marie Pauline Morisot (* 14. Januar 1841 in Bourges; † 2. März 1895 in Paris), auch Berthe Manet, war eine französische Malerin des Impressionismus. Sie gilt neben Mary Cassatt (1844–1926), Eva Gonzalès (1847–1883) und Marie Bracquemond (1840–1916) als eine der vier bedeutendsten Impressionistinnen des neunzehnten Jahrhunderts.

Sie entstammte einer wohlhabenden französischen Familie und erhielt Privatunterricht im Malen und Zeichnen. In den 1860er Jahren war sie eine Schülerin von Camille Corot. Sie lehnte allerdings den konventionellen Stil ihres Lehrers ab und entschied sich für die impressionistische Art der Malerei. Eine enge Freundschaft verband sie mit dem Maler Édouard Manet, der sie zwischen 1868 und 1874 wiederholt porträtierte. Bei aller Annäherung an Manet bewahrte sie jedoch einen selbständigen Stil, häufig geprägt von lichthaltigen Farben und einer starken Betonung graphischer Mittel. Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten. 1874 nahm sie mit neun Werken an der ersten Impressionistenausstellung teil und war bis 1886, mit Ausnahme von 1879, an allen Ausstellungen dieser Gruppe vertreten.

Im Dezember 1874 heiratete sie Eugène Manet, den Bruder Édouard Manets. 1878 wurde ihre Tochter Julie Manet geboren.

Berthe Morisot malte bevorzugt Familienszenen, Frauen- und Kinderporträts, Interieurs und Landschaften, unter denen sich häufig Küstenbilder befinden. Berthe Morisot gilt zusammen mit der amerikanischen Künstlerin Mary Cassatt als die bedeutendste Malerin des späten 19. Jahrhunderts.

Familienhintergrund

Berthe Morisot war die Tochter von Tiburce Morisot und Marie Cornélie Thomas. Letztere entstammte einer Familie angesehener und hochrangiger französischer Verwaltungsbeamter. Tiburce Morisots Vorfahren dagegen waren Handwerker-Familien. Dank des Einflusses seines Schwiegervaters erhielt Tiburce Morisot, der die sechzehnjährige Marie Cornélie 1835 geheiratet hatte, im Jahre 1836 eine Stelle in der französischen Finanzverwaltung und bewährte sich dort so sehr, dass er bereits nach vier Jahren zum Präfekten des Verwaltungsbezirkes Cher aufstieg. 1846 wurde er für seine Leistungen zum Offizier der französischen Ehrenlegion befördert. Seine steile Karriere, in deren Verlauf er mit seiner Familie in Valenciennes, Bourges (Berthe Morisots Geburtsort), Limoges, Caen, Rennes und ab 1851 schließlich in Paris lebte, endete zunächst mit dem Beginn des zweiten französischen Kaiserreiches unter Napoléon III. Am 5. Juli 1852 wurde er aus dem Dienst entlassen und nur einer erneuten Intervention der Familie Thomas verdankte er es, dass er Jahre später die allerdings etwas weniger einflussreiche Aufgabe eines Conseiller référendaire à la Cour des Comptes (Rechtsberater des Rechnungshofes) erhielt. Die Familie ist somit der oberen französischen Mittelschicht zuzuzählen. Zusätzlich zum Einkommen aus der Berufstätigkeit von Tiburce Morisot verfügte sie dank des Erbes von Marie Cornélie Thomas über ein Privateinkommen. Die Familie war somit wohlhabend und Berthe Morisot war nie gezwungen, wie andere Frauen in der Kunst zum Bestreiten des Lebensunterhalts ihre Werke zu verkaufen bzw. die Kunst als Beruf auszuüben.

Aus der Ehe von Tiburce Morisot und Marie Cornélie Thomas gingen insgesamt vier Kinder hervor. Die am 14. Januar 1841 geborene Berthe Morisot war die dritte Tochter. Ihre Schwester Yves Morisot war 1838 zur Welt gekommen und Edma Morisot wurde 1839 geboren. Das Geburtsjahr ihres einzigen Bruders ist nicht genau bekannt. Er kam irgendwann zwischen 1845 und 1848 zur Welt.

Das Bad von Berthe Morisot, 1885/1886, Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Mass. USA

Kindheit und Jugend

Über Berthe Morisots Kindheit ist nur wenig überliefert. Sie selbst erwähnt in ihren später geschriebenen Aufzeichnungen lediglich eine englische Gouvernante. Alle drei Schwestern erhielten Kunstunterricht. Neben Klavier-, Gesangs- und Konversationsstunden war dies damals ein Bestandteil der standesgemäßen Ausbildung für Töchter aus der französischen Mittelschicht, die in die Lage versetzt werden sollten, auf einer Abendgesellschaft den Gästen ein Klavierstück oder Lied vorzutragen beziehungsweise ihre Familie und Familienszenen passabel zu porträtieren. Kunstunterricht für junge Frauen konzentrierte sich auf Zeichnen und auf kleinformatige Arbeiten in Gouache und Aquarellfarben. Anders als bei der Ölmalerei war dafür kein aufwändiges Atelier notwendig, und der finanzielle Aufwand für Unterricht in Aquarellmalerei war mit jährlich höchstens fünfzig Francs deutlich niedriger. Der jährliche Unterhalt eines professionellen Malerateliers, in dem die großformatigen Gemälde entstanden, wie sie im Pariser Salon gezeigt wurden, belief sich dagegen auf zwei- bis dreitausend Francs. Für den Kunstunterricht, den bürgerliche und adelige Töchter erhielten, wurde üblicherweise ein Privatlehrer engagiert. Selbst so angesehene Maler wie Jean-Auguste-Dominique Ingres und Jacques-Louis David unterrichteten junge Frauen in Malerei. Professioneller Kunstunterricht, wie er in renommierten Kunstschulen angeboten wurde, stand Frauen damals dagegen nicht offen. Erst 1897 gab die École des Beaux-Arts als erste Kunstakademie Frankreichs der großen Nachfrage von Frauen für ein Kunststudium nach.

Von den Morisot-Töchtern entwickelten lediglich die zwei jüngeren – Berthe und Edma – ein intensiveres Interesse an Malerei. Ihr erster Zeichenlehrer war der akademische Genremaler Geoffrey-Alphonse Chocarne[5] und zwischen 1857 und 1860 der Maler Joseph Guichard, der seine Schülerinnen mitunter dazu anhielt, die Meisterwerke im Louvre zu kopieren. Ab 1860 begann Camille Corot die beiden Schwestern zu unterrichten. An ihre Mutter schrieb der bereits bekannte Maler allerdings vor Aufnahme des Unterrichts eine Mahnung:

Bei Charakteren wie die Ihrer Töchter, wird mein Unterricht sie zu Malerinnen machen [und] nicht zu unbedeutenden, talentierten Amateurinnen. Ist Ihnen bewusst, was das bedeutet? In der Welt der „grande bourgeoisie“, in der Sie sich bewegen, ist dies eine Revolution, ich würde sogar sagen, eine Katastrophe! Sind Sie wirklich sicher, niemals eines Tages die Kunst zu verwünschen, die nach ihrem Eintritt in dieses so respektable, friedliche Haus der einzige Meister über das Schicksal Ihrer zwei Kinder sein wird?

Frühe Beziehungen zur französischen Kunstszene

Bei den Abendgesellschaften, die Marie Cornélie Thomas jeden Dienstag in ihrem Haus gab, zählten Künstler regelmäßig zu den geladenen Gästen. Neben Camille Corot und dem in der Nachbarschaft der Morisot-Familie lebenden Komponisten Gioachino Rossini waren auch die Kunstmaler, mit denen die beiden Morisot-Schwestern Berthe und Edma Bekanntschaft geschlossen hatten, anwesend. Bereits während ihrer Studien vor den Meisterwerken im Louvre waren den Schwestern der Maler Félix Bracquemond, dessen Frau Marie Bracquemond heute ebenfalls zu den bedeutenden impressionistischen Malerinnen des 19. Jahrhunderts gezählt wird, vorgestellt worden. Félix Bracquemond wiederum stellte Edma und Berthe Morisot dem Maler Henri Fantin-Latour vor, und Camille Corot machte die Schwestern mit einer Reihe von Malern, die zur Schule von Barbizon zählten, bekannt. Ab 1863 übernahm Achille François Oudinot, der dieser Malschule angehörte, von Camille Corot für einige Zeit die Unterrichtung der beiden Morisot-Schwestern. In derselben Zeit schlossen die Schwestern Bekanntschaft mit Emile Auguste Carolus-Duran und dem während der frühen 1860er Jahren sehr erfolgreichen Porträtmaler Alfred Stevens. Im Winter 1863/64 studierte Berthe Morisot bei Aimé Millet auch Bildhauerei. Skulpturen von Berthe Morisot aus jener Zeit sind jedoch nicht erhalten geblieben.

Étendre le linge dehors pour qu’il sèche von Berthe Morisot, 1875, National Gallery of Art, Washington, D. C.

Zu den für Berthe Morisots einflussreichsten Bekanntschaften in den 1860er Jahren zählte Adèle Colonna, eine Schweizerin, die in den römischen Hochadel eingeheiratet hatte, deren Mann aber bereits sechs Monate nach der Hochzeit verstarb. Die verwitwete, wohlhabende Adèle Colonna ließ sich in Paris nieder und durchbrach die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit, indem sie professionell als Bildhauerin zu arbeiten begann. 1863 war Marcello, wie sich Adèle Colonna nannte, unter anderem mit drei Skulpturen im Pariser Salon erfolgreich vertreten. Die Bekanntschaft mit Adèle Colonna, die 1864 begann, bezeichnete Berthe Morisot später als eine der wichtigsten in ihrem Leben. Anne Higonnet hebt in ihrer Biografie über Berthe Morisot 1995 vor allem hervor, dass die Rolle, welche Adèle Colonna in Beruf und Gesellschaft lebte, auf Morisot ausstrahlte. Anders als George Sand und Rosa Bonheur (diese beiden Frauen hatten in der Generation zuvor als Autorinnen und Künstlerinnen Anerkennung gefunden), die sich „symbolisch wie Männer“ verhielten, lehnte Adèle Colonna ein solches Verhalten ab. Obwohl Adèle Colonna mit der Bildhauerei ein Schaffensfeld gewählt hatte, das – noch stärker als die Schriftstellerei und die Malerei – als eines den Männern vorbehaltenes Betätigungsgebiet galt, legte sie großen Wert darauf, als Frau wahrgenommen und behandelt zu werden. Allein ihr Werk sollte mit dem von Männern verglichen werden.

1868 stellte Henri Fantin-Latour den beiden Schwestern Morisot Édouard Manet vor. Édouard Manet, dessen Gemälde bereits soviel Aufsehen erregt hatten, war den Schwestern bereits durch sein Schaffen bekannt. Er und seine zwei Brüder Eugène und Gustave gehörten zu ähnlichen gesellschaftlichen Kreisen der französischen Großbourgeoisie wie die Familie Morisot. Die älteren Generationen der Familie Manet hatten ebenfalls in hohen administrativen Funktionen dem französischen Staat gedient. Alle drei Brüder bezogen aus dem ererbten Vermögen der Familie ein Einkommen, das ihren Lebensunterhalt sicherte. Wie Marie Cornélie Thomas gab auch Eugénie-Désirée Fournier, die Mutter der Manet-Brüder, Abendgesellschaften, bei der die Familie Morisot nun regelmäßig zu Gast war. Berthe Morisot lernte auf einer dieser Soireen unter anderem den für ihre weitere künstlerische Entwicklung wichtigen Edgar Degas kennen.

Erste Ausstellungen

Im Jahre 1864 stellten sowohl Edma als auch Berthe Morisot je zwei Bilder im Pariser Salon aus. Für Berthe Morisot war die Präsentation ihrer zwei Landschaftsgemälde der erste Schritt hin zu einer professionellen Malerin. Dass die beiden Schwestern kurz nach dieser Ausstellung ein großes Atelier auf dem Grundstück ihres Elternhauses errichten ließen, ist wohl kaum dem Zufall oder einer Laune zuzuschreiben. Der Pariser Salon galt zu diesem Zeitpunkt als die bedeutendste französische Kunstausstellung. Es lag im Ermessen einer konservativ zusammengesetzten Jury zu beurteilen, welche Bilder dort der Öffentlichkeit präsentiert werden sollten. Im Pariser Salon ausstellen zu können, in der Presse gute Besprechungen zu erhalten und gegebenenfalls sogar mit einer Auszeichnung bedacht zu werden, war für einen Maler ein sicherer Weg, auch finanziell Erfolg zu haben. Abgelehnte Bilder waren dagegen selten verkäuflich. Vom Maler Jongkind ist dann überliefert, dass er das Honorar für ein von der Jury zurückgewiesenes Gemälde dem Käufer rückerstatten musste.

Zur Annahme ihrer Bilder mag beigetragen haben, dass Berthe Morisot relativ kleine Formate malte, die sich gut hängen ließen. Die etablierten Maler der Kunstakademien Frankreichs dagegen reichten mitunter Gemälde ein, die drei mal sechs Meter maßen.[15] Berthe Morisots Bilder stachen unter denen ihrer weiblichen Zeitgenossen durch die hohe Qualität ihrer Ausführung heraus und weder Farbwahl, Maltechnik noch die gewählten Sujets provozierten eine Ablehnung seitens der Jury. All dies galt nicht für die Gemälde, die ihre später gleichfalls zu den Impressionisten zählenden Zeitgenossen einreichten. Künstler wie Monet, Manet, Renoir, Bazille oder Sisley hatten mit ihrer von den konservativen Akademien abweichenden Kunstauffassung geringe Chancen, auf dem offiziellen Pariser Salon ausgestellt zu werden. Sie hatten deswegen bereits 1863 ihre Bilder im Aufsehen erregenden Salon des Refusés (Kunstausstellung der Abgelehnten) gezeigt. Édouard Manets Werk Frühstück im Grünen hatte dort ebenso wie James McNeill Whistlers Bild Mädchen in Weiß mit ihren damals ungewöhnlichen Sujets und ihrer modernen Malweise für einen Skandal gesorgt.

Obwohl die Jury die Bilder von Edma und Berthe Morisot so hängte, dass selbst ihre Mutter Probleme hatte, sie unter der Vielzahl der übrigen Gemälde zu finden,die Jury auch in den folgenden Jahren die meisten von Berthe Morisot eingereichten Bilder. In den Jahren 1865, 1866 und 1870 war sie jeweils mit zwei und in den Jahren 1868, 1872 und 1873 mit jeweils einem ihrer Werke auf dem Pariser Salon vertreten. Sicher belegt ist aber auch, dass die Jury 1872 eines und 1874 sogar mehrere der von ihr eingereichten Bilder ablehnte. Abgesehen von den Ausstellungen im Pariser Salon reichten sowohl Berthe Morisot als auch ihre Schwester Edma Gemälde auf Kunstausstellungen in der französischen Provinz ein. 1867 präsentierte Alfred Cadart, einer der ersten Galeristen des 19. Jahrhunderts, im Schaufenster seiner Galerie eine Auswahl von Gemälden der beiden Schwestern.

1886 änderte Morisot ihren Malstil, 1892 wurde ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Boussod et Valadon mit großem Erfolg gezeigt.

Heirat von Edma Morisot

Am 8. März 1869 heiratete die mittlerweile dreißigjährige Edma Morisot den französischen Marineoffizier Adolphe Pontillon und zog in die Bretagne, wo ihr Gatte stationiert war. Edma Morisot gab mit der Heirat ihre künstlerischen Ambitionen auf. Es sind zahlreiche Gemälde von ihr erhalten geblieben, die aber fast ausschließlich im Privatbesitz zu finden sind und ein Porträt von ihrer Schwester Berthe beim Malen. Nach Einschätzung der Kunsthistorikerin Anne Higonnet zeigen diese zwei Gemälde aber, dass sich Edma Morisot auf demselben hohen künstlerischen Niveau wie ihre Schwester befand.

Auch für Berthe Morisot endete mit der Heirat ihrer Schwester Edma ein wesentlicher Lebensabschnitt. Edma hatte ihre künstlerischen Ambitionen geteilt; gemeinsam hatten sie Malexkursionen unternommen oder hatten den Louvre aufgesucht, um dort die alten Meister zu kopieren. Als Tochter einer gutbürgerlichen Familie war es Berthe Morisot nicht möglich, all dies nun alleine zu tun. Die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit verlangten von ihr als unverheiratete und noch junge Frau, dass sie sich in der Öffentlichkeit stets in Begleitung zeigte. Die Trennung von der Schwester bedeutete daher einen erheblichen Einschnitt in ihre persönliche Freiheit. Zudem war sie zunehmend dem Druck seitens ihrer Familie ausgesetzt, sich ebenfalls zu verheiraten. Sie hinterfragte zunehmend ihre Entscheidung für eine künstlerische Karriere. An ihre Schwester Edma schrieb sie im Herbst 1869:

Ich bin traurig und schlimmer noch, alle verlassen mich. Ich fühle mich einsam, desillusioniert und alt obendrein.

Berthe Morisot – Wikipedia

Painting of the artist’s sister, Edma Morisot by Berthe Morisot

Berthe Morisot par sa soeur Edma vers 1865. 

Julian Barnes schrieb: “Nur zwei Bilder von Edma sind erhalten. Irgendwann, und mit welcher Motivation, können wir nur vermuten, zerstörte [Edma] alle ihre Arbeiten bis auf [das Porträt von Berthe] und eine Landschaft." 

Frühlingslandschaft mit Bauer auf einem Teich von Edma Morisot

Edma Morisot - Wikipedia

Berthe Marie Pauline Morisot

Portrait de Madame Edma Pontillon, née Edma Morisot, soeur de l'artiste, 1871

Edma Pontillon, was Berthe Morisot’s older sister, and was the model for her mother in painting.

The Cradle – Berthe Morisot 1872

Blanche Pontillon was Edma’s daughter and, therefore, the child represented in the cradle. Consequently, the artist’s niece…

Morisot The Cradle: Portrait of【Motherhood】in Art

Beziehung zu Édouard Manet

Berthe Morisot mit Veilchenstrauß, 1872, gemalt von Édouard Manet

Berthe Morisot schloss nach der Heirat ihrer Schwester enge Freundschaft mit Édouard Manet. Die Beziehung zu dem mit Suzanne Leenhoff verheirateten Künstler war mit hoher Wahrscheinlichkeit rein platonischer Natur. Die beiden begegneten sich für gewöhnlich nur in Situationen, in denen auch noch weitere Personen anwesend waren. Anders als die meisten ihrer Zeitgenossen war Berthe Morisot sehr früh davon überzeugt, dass Édouard Manet den Kreis der zeitgenössischen Maler überragte. Es lässt sich allerdings schwer abschätzen, welchen Einfluss diese Erkenntnis auf ihr eigenes Schaffen hatte. Auffallend ist jedoch, dass sie in den ersten Jahren ihrer Freundschaft zu Édouard Manet weniger malte als in den Jahren davor.

Suzanne Manet

Schon zu Beginn ihrer Bekanntschaft bat Édouard Manet Berthe Morisot, ihm Modell zu sitzen. Diese Bitte war ungewöhnlich, denn Töchter respektabler Familien ließen sich zwar von Kunstmalern porträtieren, dienten dabei aber nicht als eigentliches Modell und Sujet eines Künstlers. Für gewöhnlich gehörten weibliche Modelle zu jener Zeit der Unterschicht an und standen nicht selten ihrem Auftraggeber auch sexuell zur Verfügung. Allerdings wurde es während der letzten drei Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zunehmend üblicher, dass Künstler ihre Freunde, Verwandten und Bekannten als Motiv ihrer Werke wählten. Um den gebotenen Anstand zu wahren, wurde Berthe Morisot meist von ihrer Mutter Marie Cornélie Thomas ins Atelier von Édouard Manet begleitet. Insgesamt hat der Künstler Berthe Morisot auf elf Ölgemälden und einem Aquarell dargestellt. Diese Gemälde waren nicht für den Kunsthandel bestimmt – sieben davon blieben bis zum Tod Manets sein Eigentum. Die restlichen Werke, nämlich vier Ölgemälde sowie das Aquarell, gelangten in den Besitz von engen Freunden oder ausgewiesenen Kunstkennern, die Manet nahestanden.

Der Balkon von Édouard Manet (Berthe Morisot ist links abgebildet)

Das erste Gemälde Édouard Manets, das Berthe Morisot zeigt, ist Der Balkon, ein von Goyas Maja auf dem Balkon inspiriertes Gruppenbild. Berthe Morisot ist darauf gemeinsam mit Manets Bekannten Antoine Guillemet sowie der Violinistin Fanny Claus zu sehen. Es wurde 1869 im Pariser Salon ausgestellt und traf dort auf unterschiedliche Reaktionen. Sämtliche späteren Porträts, auf denen Berthe Morisot von Édouard Manet abbildet wird, sind deutlich intimer. Das Folgebild mit dem Titel Die ruhende Berthe Morisot zeigt eine gedankenverlorene, weiß gekleidete Frau, die sich auf einem Sofa zurücklehnt. Dieses Bild findet sein Pendant in dem fast zeitgleich entstandenen Gemälde Eva vor der Staffelei. Die dabei Porträtierte Eva Gonzalès gehörte einer ähnlichen sozialen Schicht wie Berthe Morisot und Édouard Manet an, war aber um sechs Jahre jünger als Morisot.

Eva Gonzalès, Fotografie um 1870

Morisot bat Édouard Manet, Eva Gonzalès in Malerei zu unterrichten. Das Verhältnis zwischen Berthe Morisot und Eva Gonzalès war aber nicht immer ungetrübt. In einem Brief an ihre Schwester Edma beklagte sich Berthe Morisot:

„Manet predigt mir und hält mir die unvermeidliche Mademoiselle Gonzalès als Beispiel vor; sie weiß, was sie will, ist beharrlich, und weiß ihre Vorstellungen auch umzusetzen, während ich zu nichts in der Lage bin. Währenddessen sitzt sie ihm jeden Tag [als Modell]…“

Der Hafen von Lorient von Berthe Morisot, 1869, The National Gallery of Art, Washington, DC

Für den Pariser Salon des Jahres 1870 plante Berthe Morisot zwei Gemälde einzureichen. Eines davon, nämlich Der Hafen von Lorient, ist nach Ansicht von Berthe Morisots Biografin Anne Higonnet einer der frühen Höhepunkte im Schaffen von Berthe Morisot. Meisterhaft ausgeführt in Perspektive, Ausgewogenheit und Farbharmonie, sind einzelne Partien des Gemäldes scheinbar nur flüchtig ausgeführt und unfertig. In seiner Gesamtheit gibt das Bild den traditionellen Eindruck einer lichtdurchfluteten Landschaft wieder. Die Tiefenwirkung, die dabei erweckt wird, verblüfft. Berthe Morisot erzielt diese Wirkung dank des Einsatzes einer neuartigen Malweise: dynamisch strukturierte Oberflächen, die den Pinselstrich ersichtlich machen, und durch das Nebeneinandersetzen gesättigter Farben.[27] Auch Édouard Manet würdigte die hohe Qualität des Gemäldes. Anders dagegen verhielt es sich beim zweiten Gemälde, das Berthe Morisot einreichen wollte.

Es zeigt Berthe Morisots Mutter, lesend neben der auf dem Sofa sitzenden Edma. Die Maße dieses Werks betragen 101 mal 82 Zentimeter. Somit ist es wesentlich größer als die meisten anderen Bilder von Morisot. Pierre Puvis de Chavannes, einer der befreundeten Maler der Familie, kritisierte die aus seiner Sicht misslungenen Köpfe. Berthe Morisot bat darauf Édouard Manet um Rat. Dieser befand das Gemälde für in Ordnung; lediglich an dem unteren Rand eines der Kleider fand er etwas zu bemängeln. Mit Hilfe von Berthe Morisots Palette und Pinseln setzte er zuerst einige kleine Akzente, ließ es dann aber nicht dabei bewenden:

…einmal dabei, war er nicht mehr aufzuhalten; nach dem Kleid nahm er sich den Busen vor, nach dem Busen den Kopf und schließlich auch den Hintergrund. Er riss einen Witz nach dem anderen, lachte wie ein Irrer, reichte mir die Palette, nahm sie mir wieder ab; um fünf Uhr nachmittags hatten wir die beste Karikatur geschaffen, die es je zu sehen gab.

Das von Manet überarbeitete Morisot-Gemälde, 1869/1870

Laut Higonnet (1995) litt Morisot unter den Folgen dieser Bearbeitung. Sie zweifelte daran, ob sie das Bild tatsächlich ausstellen sollte. Ihre Hoffnung, dass die Jury das Gemälde ablehnen würde, erfüllte sich nicht. Ihrer Mutter gelang es, das Gemälde zurückzuerhalten, doch die Rücknahme des Gemäldes würde Édouard Manet deutlich machen, wie sehr er seine Grenzen überschritten hatte. Die Belastung zeigte sich auch in einer zunehmenden physischen Erschöpfung. Letztlich wurden beide Bilder erfolgreich im Pariser Salon gezeigt.

Berthe Morisot – Wikipedia

Eugène Manet

Es ist nicht genau bekannt, wann sich Eugène Manet und Berthe Morisot kennenlernten. Sein Bruder Édouard hatte Morisot 1868 beim Kopieren im Louvre getroffen und pflegte seit dieser Zeit eine enge Künstlerfreundschaft mit ihr. Sie stand ihm für eine Reihe von Bildern Modell und bat wiederholt um seinen Rat als Maler. Möglicherweise kannten sich auch Eugène Manet und Berthe Morisot seit Ende der 1860er Jahre. Die Beziehung zwischen ihnen entwickelte sich in den 1870er Jahren. Eugène Manet war 1874 an der Organisation der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten beteiligt und kümmerte sich insbesondere um die Aufhängung der Werke und den Katalog. Berthe Morisot zeigte in dieser Ausstellung ihre Bilder, während Édouard Manet nicht daran teilnahm.

Eugène Manet und Berthe Morisot heirateten am 22. Dezember 1874 in der Kirche Notre Dame de Grâce de Passy. In der Hochzeitsurkunde ist als Beruf von Eugène Manet „Landbesitzer“ verzeichnet. Seine Frau trug den Namen Manet nicht öffentlich und nannte sich als Künstlerin weiterhin Berthe Morisot. Edgar Degas überreichte als Hochzeitsgeschenk ein Porträt von Eugène Manet. Es zeigt ihn in der Landschaft der Normandie, wo sich das Paar im Sommer des Vorjahres verlobt hatte. 1875 schuf Degas ein weiteres Porträt von Eugène Manet, das jedoch nur als Skizze ausgeführt wurde.

Eugène Manet und seine Frau lebten nach der Hochzeit zunächst bei der Schwiegermutter in der Rue Guichard Nr. 7 in Passy. Nach deren Tod zog das Paar 1876 in die Avenue d’Eylau (heute Avenue Victor-Hugo) Nr. 9. Beide unternahmen 1875 eine Reise nach England. Berthe Morisot malte auf der Isle of Wight eine Reihe von Bildern, darunter das Gemälde Eugène Manet auf der Isle of Wight – eines der ersten Porträts von ihrem Mann. Sie hielten sich zudem in London auf und besuchten dort die National Gallery. Im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen Felix Bracquemond unterstützte Eugène Manet die künstlerische Arbeit seiner Frau. Als der Kunstkritiker Albert Wolff 1876 in der Zeitung Le Figaro Kritik über das Werk von Berthe Morisot äußerte, spielte Eugène Manet mit dem Gedanken, den Autor zum Duell aufzufordern. Seine eigene künstlerische Entwicklung verfolgte er hingegen kaum. So lehnte er 1877 eine Einladung von Edgar Degas zur Teilnahme an der dritten Gruppenausstellung der Impressionisten ab.

Am 14. November 1878 kam die Tochter Julie Manet als einziges Kind des Paares zur Welt. In Berthe Morsiots Gemälden Eugène Manet und seine Tochter in Bougival von 1881 oder Eugène Manet und seine Tochter im Garten von 1883 zeigt sie ihren Mann als liebevollen Vater mit der Tochter beim Spiel. Julie Manet schrieb in ihrer Jugend Tagebuch, das ihre Kinder später veröffentlichten. Hierdurch sind viele Details aus dem Pariser Künstlerumfeld ihrer Eltern bekannt geworden. Eugène Manet und seine Frau ließen ab 1881 ein Haus in der Pariser Rue de Villejust (heute Rue Paul-Valéry) errichten, dessen Mieteinnahmen zum Unterhalt der Familie beitrugen und in dem sie später selbst eine Wohnung bezogen. Im Sommer 1881 mietete das Paar ein Landhaus in der Rue de la Princess Nr. 4 in Bougival. 1882 reiste die Familie nach Italien, wo sie Genua, Pisa und Florenz besuchten; die Rückreise führte sie über Nizza. Auch in den Folgejahren unternahm das Paar mehrere Reisen, an die französische Mittelmeerküste, nach Jersey, Belgien und in die Niederlande.

Eugène Manet – Wikipedia

Julie Manet (1878-1966) french painter, daughter of Berthe Morisot

Paule Gobillard, Jeannie Gobillard, Julie Manet, and Geneviève Mallarmé - photograph by Edgar Degas (MET, 2000.655.1)

Date: 1895

Julie Manet wurde vielseitig erzogen. Hierzu gehörte die Lektüre englischer und französischer Literatur ebenso wie das Erlernen des Flöte-, Klavier- und Geigespielens. Zudem erhielt sie Stunden in Musiktheorie, Interpretation und Komposition. Mit ihrer Mutter bereiste sie schon als Kind Belgien, die Niederlande und Italien. Zusammen mit Degas besuchte sie den Louvre. Sie sah zahlreiche Kunstausstellungen und viele Kunstwerke in Privatsammlungen. Darüber hinaus erlernte sie von ihrer Mutter Zeichnen und Malen. Berthe Morisot hatte nie ein Atelier besessen und stets in ihrer Wohnung gearbeitet, so dass ihre Tochter seit frühester Kindheit mit dem Malen vertraut war.

Nachdem 1893 ihr Vater und zwei Jahre später ihre Mutter gestorben war, wurde Julie Manet mit 17 Jahren Vollwaise. Ihr Vormund wurde Stéphane Mallarmé. Julie Manet lebte nach dem Tod ihrer Eltern zusammen mit ihren Cousinen Paule (1867–1946) und Jeannie Gobillard (1877–1970) in ihrem Elternhaus in der Rue Villejust. Im Bekanntenkreis wurden die drei das fliegende Geschwader genannt, sie waren unterwegs zwischen Künstlerateliers, Landaufenthalten und Reisen in fremde Städte.

Über den befreundeten Edgar Degas lernte Julie Manet ihren späteren Ehemann, den Maler Ernest Rouart (1874–1942), kennen. Dessen Vater Henri Rouart, der ebenfalls Maler war, gehörte seit seiner Schulzeit zu den Freunden von Edgar Degas. Die Eheschließung fand im Jahr 1900 als Doppelhochzeit statt, da ihre Cousine Jeannie Gobillard am selben Tag den Lyriker Paul Valéry heiratete. Aus der Ehe von Julie und Ernest Rouart gingen die Söhne Julien, Clément und Denis hervor.

Julie Rouart widmete sich ihr Leben lang der Malerei. Ihr Malstil orientierte sich an dem ihrer Mutter. Häufig porträtierte sie weibliche Personen aus ihrem Freundeskreis und der Familie. Mit ihrem Mann malte sie Fresken im Schloss Mesnil-Saint-Laurent. Später entwarf Julie Rouart Porzellanteller, für die sie Schmetterlinge und andere Insekten als Motive wählte. Darüber hinaus war sie zusammen mit ihrem Mann an der Organisation großer Kunstausstellungen beteiligt. Hierzu zählte 1932 die Manet-Retrospektive anlässlich seines 100. Geburtstages, die Degas-Ausstellung 1937 und die Berthe-Morisot-Ausstellung 1941.

Julie Manet rue de Villejust et Ernest Rouart (dans le reflect du miroir)

Date: 1900

Julie Manet – Wikipedia

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yorik59lene
yorik59lene

Emile Bernard und seine Schwester Madeleine im Jahre 1889

Peinture. Madeleine Bernard, la muse de Pont-Aven

En 1888, Madeleine Bernard, sœur d’Émile, avait tapé dans l’œil de Gauguin à Pont-Aven. Marie-Hélène Prouteau raconte, dans un ouvrage, la vie de cette femme brillante et songeuse, disparue à 24 ans.

(…)

Automatische Übersetzung

Malen. Madeleine Bernard, die Muse von Pont-Aven

Im Jahr 1888 erregte Madeleine Bernard, die Schwester von Émile, in Pont-Aven Gauguins Aufmerksamkeit. Marie-Hélène Prouteau erzählt in einem Buch das Leben dieser brillanten und nachdenklichen Frau, die im Alter von 24 Jahren starb.

Jean-Marc PINSON, 05.02.2021 

Sommer 1888. Madeleine ist 17 Jahre alt. In Pont-Aven zog sie mit ihrem Bruder Emile Bernard in die pulsierende Malerstadt am Ufer des Aven ein. Es versteht sich von selbst, dass dies die Ära ist, die die Geschichte der Kunst für immer prägen wird, mit Malern, die berühmt werden werden.

Schön, intelligent, Madeleine zieht die Blicke auf sich. Ihr Bruder, der ihr so nahe steht, ist immer an ihrer Seite. Seit ihrer frühen Kindheit, im Norden, in einer kleinbürgerlichen Familie, sind sie unzertrennlich. Madeleine spielte gerne die Rolle des Modells für ihren Bruder.

Madeleine von ihrem Bruder Émile. 

Sie wird auch sein erster Fan sein. Émile signierte wunderschöne Porträts seiner Schwester. Paul Gauguin, ein bisschen verliebt in die junge Frau, war 40 Jahre alt, als er ihr Porträt malte. Sie scheint älter als ihre 17 Jahre zu sein. Und vor allem hat sie diesen geheimnisvollen, nachdenklichen Blick, die Hand auf einer Wange.

Madeleine Bernard von Gauguin

“Paul Gauguin malte damals ohne viele Mittel Madeleine auf die Rückseite einer Leinwand, die bereits gemalt worden war”, sagt Marie-Hélène Prouteau (1), Autorin von Madeleine Bernard, la Songeuse de l'invisibleGauguin malte den Weißen Fluss und übersetzt bewundernswert das glitzernde und silbrige Wasser des Aven. Von 1888 bis 1906, während der großen Retrospektive zu Gauguins Tod, wurde Madeleine eher zu Gunsten des Weißen Flusses verbannt.“

Das Doppelbild

Seit dem Erwerb im Jahr 1923 durch das Museum Grenoble hat Madeleine seine Farben wiedergefunden. Aber diese Geschichte der Doppelseitigen, einer für eine Zeitlang vergessenen Madeleine, erinnert uns an die dieses noch von Gauguin gemalte Porträt von Madeleine im Seetang von Port-Manec'h. Ein Gemälde… die verschwunden ist. Gauguin und Madeleine erfanden das Katz-und-Maus-Spiel neu. Mit Humor wird Gauguins Stillleben Fête Gloanec mit Madeleine B. signiert. Aber die Maus lässt sich nicht beißen…

Porträt der Madeleine von Louis Anquetin

Marie-Hélène Prouteau zieht den Leser in ihrem Werk, halb Roman, halb Ermittlung, in ihren Bann.

Auch Pont-Aven als Kulisse: Als Kind und dann auch als Teenager hat mich diese Künstlerstadt schon immer fasziniert. Und natürlich von Gauguin, der Landschaften wie japanische Wellen und Porträts von Bretonen als Tahitianerinnen malte.

Porträt signiert von Émile Bernard, ausgestellt in Albi im Museum Toulouse-Lautrec

Aber die schöne und geheimnisvolle Madeleine Bernard ist nur durch Pont-Aven gekommen. Sie folgte ihr nach Saint-Briac, mit ihrer Freundin Charlotte nach Genf, nach Nottingham, um Englisch zu lernen, und nach Kairo, wo sie im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose starb.

Marie-Hélène Prouteau geriet in den Bann der jungen Frau, die eine Inspiration für Künstler und eine aktive Zeugin einer Epoche war. Diese Frau mit der nachdenklichen Hand, wie auf Gauguins Porträt, war eine Idealistin und Kontemplative, von großer Intelligenz, liebte den Buddhismus und las Montaigne. Der Autor ist unschlagbar.

Am Klavier

Man muss sagen, dass er dafür jahrelang recherchiert hat. Sie schaute sich 2 bis 300 Briefe von Madeleine an, die sich mit Gemälden ernährten, um sozusagen die junge Frau und ihr Universum darzustellen. Mit vielen Details, sehr echt. Wie wenn Madeleine Klavier spielt: "Den Hals über die elfenbeinfarbenen Tasten gebeugt, nimmt sie sich die Zeit, in sich selbst zu schweigen. Atmen Sie tief ein. Ruhig. Sie begann die dritte Ausgabe von Franz Liszts Harmonies poétiques et religieuses zu spielen, inspiriert von diesen Gedichten Lamartines, die Mutter ihr oft vorgelesen hatte. Das Buch von Marie-Hélène Prouteau gibt uns so viel zu sehen, dass wir uns wünschen, eines Tages eine Madeleine Bernard auf die Leinwand zu bringen, klein oder groß.

Dank der Feder des Autors und seiner Gelehrsamkeit (angenehm, vor allem nicht langweilig) bleibt Madeleine Bernard nachdenklich. Aber sie ist für unsere Augen nicht mehr unsichtbar.

(1) Der Autor lebt in Nantes und ist von Brest aus. Sie hat einen postgradualen Abschluss in zeitgenössischer Literatur und war Lehrerin für Literatur und Philosophie in einer naturwissenschaftlichen Vorbereitungsklasse. Sie hat viele Gedichte, Romane und poetische Prosa geschrieben.

Peinture. Madeleine Bernard, la muse de Pont-Aven

Émile Bernard. Ma chere Madeleine. Autograph Poem. 

Émile Bernard.Ma chere Madeleine. Autograph Poem. AM. Four pages in French, 4.25” x 6.5", Lille; [ca. May-June] 1890. Poem, consisting of 23 stanzas [24th stanza crossed out], written by Bernard for his sister Madeleine when he was in Lille during the months of May-June 1890. In his poem, Bernard reminisces about their strolls in Pont-Aven, where they traveled together in the summer of 1888, “in the time of the time of the prophet Gauguin?” [His sister was for a time in love with Gauguin], and refers to places they visited and experiences they shared. He ends the poem with reflections on Lille’s inhabitants, their clothing and appearances, and what secrets they conceal.

Émile Henri Bernard (1868-1941) was a French Post-Impressionist painter, writer, and poet who had artistic friendships with Vincent van Gogh (1853-1890), Paul Gauguin (1848-1903) and Eugène Boch (1855-1941) and, later, with Paul Cézanne (1839-1906). Most of his notable work was accomplished at a young age, in the years 1886 through 1897, a period when this poem was composed.

Automatische Übersetzung:

Émile Bernard.Ma chere Madeleine. Autographes Gedicht. BIN. Vier Seiten in Französisch, 4,25" x 6,5", Lille; [ca. Mai-Juni] 1890. Gedicht, bestehend aus 23 Strophen [24. Strophe durchgestrichen], schrieb Bernard für seine Schwester Madeleine, als er hielt sich in den Monaten Mai-Juni 1890 in Lille auf. In seinem Gedicht Bernard erinnert sich an ihre Spaziergänge in Pont-Aven, wo sie reisten zusammen im Sommer 1888, “in der Zeit der Zeit des Propheten Gauguin?” [Seine Schwester war eine Zeitlang in Liebe zu Gauguin] und bezieht sich auf Orte, die sie besuchten und Erfahrungen, die sie teilten. Er beendet das Gedicht mit Reflexionen über Die Einwohner von Lille, ihre Kleidung und ihr Aussehen, und was Geheimnisse, die sie verbergen.

Émile Henri Bernard (1868-1941) war ein französischer Postimpressionist Maler, Schriftsteller und Dichter, der künstlerische Freundschaften mit Vincent verband van Gogh (1853-1890), Paul Gauguin (1848-1903) und Eugène Boch (1855-1941) und später mit Paul Cézanne (1839-1906). Die meisten seiner Bemerkenswerte Arbeit wurde in jungen Jahren, in den Jahren 1886, geleistet bis 1897, einer Zeit, in der dieses Gedicht verfasst wurde.

Émile Bernard. Ma chere Madeleine. Autograph Poem. AM. Four pages | Lot #45005 | Heritage Auctions

Text
lebengehtweiiter
lebengehtweiiter

Verlierer

Weißt du wie das ist, jemanden den du liebst, von tiefstem Herzen liebst, zusehen zu müssen wie er stirbt?

Vom fröhlichen lustigen kleinen Mädchen zur psychisch kranken Erwachsenen die nur noch umher irrt.

Auf dieser Erde Liebe sucht die sie nie bekommen hat.

Weißt du wie das ist, wenn deine Hände gebunden sind, wenn du ihr helfen willst, aber nicht kannst, weil sie sich selbst im Weg steht.

Weil sie verloren ist, weil ich verloren bin und ich es nie ein Stück besser gemacht habe, obwohl ich um mich selbst kämpfen musste und immer versucht habe um sie zu kämpfen.

Aber nichts hat geklappt.

Jetzt stehen wir hier und weinen.

Ich weine um dich, weil ich weiß das du sterben wirst.

Meine Seelenschwester wird nicht mehr lange hier sein.

Werde ich dann noch da sein? Werde ich dann noch der Mensch sein der ich heute bin?

Ich will dieses Leben auch nicht mehr.

Diese Sucht hat uns beide in der Hand.

Diese Erkrankungen haben uns in der Hand.

Wir werden nie wieder die kleinen Mädchen sein.

Nie wieder zusammen Höhlen bauen und darunter lachen.

Wir haben Quatsch gemacht und dieser schöne Spaß wurde zu unserem schlimmsten Feind.

Jetzt sind wir unser eigener Feind.

Bitte lass uns zusammen sterben.

Ich liebe dich meine Seelenschwester.

Ich hoffe ich sehe dich bald wieder.

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imagella-blog
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hurenkrieg
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Das was mich auffrisst ist das Gefühl als Schwester versagt zu haben. Alle Fehler aus unserer Vergangenheit brennen sich durch meine Haut.

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einfachjedemegal-de
einfachjedemegal-de

Und es ist mir peinlich und unangenehm. Mir fehlen die Worte. Ich glaube enttäuscht trifft es am besten. Du hast mir gezeigt, wie du denkst und wie du tickst. Ich glaube ich Ekel mich sogar ein bisschen, einfach wegen deiner Art. Wer bist DU, dass du sowas sagen kannst! Am Ende musst du vor Gott stehen und ihm das erklären und dafür grade stehen. Für mich steht es fest, mit jemanden wie dir möchte ich nichts mehr zutun haben. Und es ist verdammt traurig, ich bin deine Schwester, deine einzige und du schmeißt alles einfach weg!

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justjunkiestuff
justjunkiestuff

Und jetzt ist auch noch dein Krebs wieder da.. Ich weiß echt nicht mehr was ich sagen oder denken soll. Du bist die letzte Familie die ich habe.. Ich hoffe um alles auf der Welt, dass die OP am Donnerstag perfekt verläuft und alles wieder okay werden kann..

Schwesterherz, ich bin da für dich. Keine Sorge! 🍀

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seit-du-weg-bist
seit-du-weg-bist

Jeder Tag fuckt so ab. Es ist einfach alles nurnoch wie ein endlos langer Kampf den ich nicht gewinnen kann und an so etwas wie Schicksal oder Karma glaub ich schon lange nichtmehr. Um genau zu sein seit dem 30.01.2019. Der Tag, an dem meine Schwester starb. Meine Schwester.. Die Allerbeste, da bin ich mir sicher. Immer 110% gegeben, stehts optimistisch, immer für einen da gewesen… immer, Ausnahmslos. Denk ich heut zurück an damals komme ich einfach nichtmehr klar, ich weiß einfach nichtmehr weiter und ich würde so gern endlich jemanden erzählen, dass ich jede Nacht wach liege aus Angst vor meinen Träumen, ich jede scheiß Nacht und überhaupt jeden scheiß Moment in dem ich alleine bin fast ersticke und trotzdem nicht aufhören kann darüber nachzudenken, wo ich noch vor 5 Jahren stand und wo jetzt. Ich weiß, dass es so etwas wie uns nie wieder geben wird denn das kann niemand ersetzen. Ich weiß, dass wir 2 zusammen einfach alles geschafft hätten, hätten wir es einfach nur erkannt. Jetzt schaff ich nichtmal mehr überhaupt irgendetwas, nicht weil ich nicht kann, sondern weil ich mich jede sekunde meines Lebens nurnoch frage “Wofür?” Was würde es mir denn bringen, mich um eine “Zukunft” zu kümmern? Ich bin 24, kopfgefickt und körperlich im Arsch. Wieso am Herz operieren lassen, wenn ich doch sowieso nurnoch warte auf den Moment, in dem ich dich nichtmehr vermissen muss. Ich hätte für dich da sein sollen, einfach bei dir sein sollen… Es tut mir alles so leid, ich hoffe du weißt das..

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der-saisonkoch
der-saisonkoch

Bernd – Rollstuhl

Bernd – Rollstuhl

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der-saisonkoch
der-saisonkoch

Bernd - Rollstuhl

Nach einem Monat kann sich Bernd bewegen. Kniebeuge sind noch nicht möglich. Aber die Arme funktionieren wieder. Auch sein Kopf. Beim Drehen des Kopfes spürt er gewisse Einschränkungen. Er würde das Krankenhaus gern verlassen.

„Wir haben ihnen ein Korsett anfertigen lassen. Die Therapeuten lernen ihnen, damit umzugehen.“

„Für was ist das Korsett?“

„Mit dem Korsett können sie wieder laufen.…

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cecebree
cecebree

Ich hab dich gefunden.

Du hast mich gefunden.

Zusammen, ab jetzt bis Immer.


Mit Tränen benetzt.

Voller Narben und zerschunden.

Immer wieder so verletzt.

Du. Ich.

Fast unsichtbar, fast verschwunden.

Wir finden dich.

Zusammen.

Wir finden mich.

Zusammen.

Wir schreien.

Zusammen.


Denn dein Licht durchtrennt die Dunkelheit.

Dein Lächeln vertreibt die Einsamkeit.

Dein Herz. Dear Lord. So voller Liebe.

Ich weiß nicht,

was mir ohne dich noch bliebe.


Du bist mein Stern. Ich folge deinem Licht.

Ich bin bei dir. Ich brauche dich.

Ich weiß, du willst weg,

doch bitte bleib hier.

Du weißt, ich will weg,

doch ich bleib bei dir.


Zusammen.

Ab jetzt bis Immer.

Zusammen.

Du. Ich.

>Zusammen< kann ich nur mit dir.


Du bist meine beste Freundin und ich bin dir so dankbar für deine bedingungslose Liebe, deine Güte, dein Verständnis und dein Mitgefühl.

Ich hoffe, dass du irgendwann siehst wie liebenswert und besonders du bist.

Auch wenn mein “Gedicht” mangelhaft ist, hatte ich trotzdem den Drang es zu teilen. Alle sollen wissen, wie viel du mir bedeutest.


Ich liebe und segne dich

mein Schwestersternchen.