i cant describe how intensively i giggled upon finding the “park with Tito written on it”
absolute horticulture

i cant describe how intensively i giggled upon finding the “park with Tito written on it”
absolute horticulture

Baustellen-Frust adé! 🚧 Ich habe die perfekte Umfahrung bei Rath gefunden. 🚲💨
#warumichradfahre #warumichradfahreblog #lifestyle65 #HeimatEntdecker

Schilder weisen darauf hin, aber in keiner Datenbank taucht er auf: der Ammertal-Radweg. Was machst du, wenn dein Wunsch-Radweg offiziell nicht existiert? Ganz einfach: Du baust ihn dir selbst – mit dem richtigen Tool.
Wenn die Beschilderung mehr verspricht als die Datenbank
Wenn die Beschilderung mehr verspricht als die Datenbank
Ausgelöst von Schildern in Tübingen, die auf den…
Ammertal-Radweg selbst gebaut – mit Bikerouter zur perfekten Tour
Letzten Sommer ist mein Fahrrad (ordnungsgemäß mit schwerer Kette an Fahrradbügel gesichert) geklaut worden. Ich habe mir kein neues gekauft, weil ich eher selten hier bin und erst mal ausprobieren will, ob Leihfahrräder für meinen Bedarf auch reichen.
Ich war ja mal bei allen Leihfahrradunternehmen in Berlin angemeldet. Die sind aber inzwischen pleite gegangen, fusioniert oder haben Berlin verlassen, und meine Apps funktionieren nicht mehr. Die einzige meiner Apps, die noch funktioniert und zu der es auch an jeder Ecke Fahrzeuge (Trottinetts und E-Bikes) gibt, ist die von Lime. Außer Lime sehe ich derzeit noch Trottinetts von dott (vormals bolt, der Name ist nur überklebt worden und die Farbe ist gleich geblieben), einige wenige von voi, und ganz selten mal ein Callabike. Callabike behauptet, mich als Kundin nicht mehr zu kennen, undankbar, dabei war ich seit 2002 dabei. Auf jede Sichtung eines anderen Leihfahrzeugs kommen gefühlt zehn von Lime.

Typischer Anblick in meiner Nachbarschaft: sehr viele Lime-Fahrzeuge
Ein paar Mal habe ich die Roller ausprobiert. Aber damit fühle ich mich nicht wie eine seriöse Straßenverkehrsteilnehmerin, außerdem war es sensationell teuer (27 Euro für einmal Neukölln-Wedding und zurück).
Dann bin ich Anfang des Sommers ein paar Mal mit einem Lime-E-Bike gefahren. Es sind andere Räder als die ersten Lime-E-Bikes, die ich 2018 schon mal ausprobiert habe. So sehen sie jetzt aus:
ALTIch vermute, es sind umlackierte Uber-Räder oder Weiterentwicklungen davon, hier ist ein Zwischenstadium von 2021 zu sehen. (Nachtrag: Die aktuellen Lime-Räder gibt es offenbar seit 2021.) Anders als viele der inzwischen wieder ausgestorbenen Leihfahrräder haben sie Luftbereifung, fahren sich einigermaßen bequem und sind – vielleicht durch den sowieso täglich nötigen Akkuwechsel – auch fast immer in einem guten Zustand.
Meine ersten Fahrten im Juni sind immer noch teurer als die U-Bahn, zwischen 3,70 und 6,40 Euro pro Fahrt: 1 Euro “Starting fee” und dann 27 Cent pro Minute. Erst im Juli finde ich heraus, dass man Minuten im Voraus kaufen kann. Für 13,99 bekomme ich 180 Minuten, es kostet also nur noch knapp 8 Cent pro Minute. Wenn ich die U-Bahn nehme, fahre ich typischerweise unter 30 Minuten und zahle dafür 2,90, das heißt, es kostet ab 9 Cent pro Minute. Genauer Vergleich ist schwierig, weil ich mit dem einen Verkehrsmittel nach Minuten bezahle und mit dem anderen für einen Pauschalpreis maximal zwei Stunden in eine Richtung fahren darf. Aber das Leihfahrrad ist jedenfalls konkurrenzfähig.
Seitdem bin ich alle Strecken mit so einem vorausbezahlten E-Bike gefahren. Ich muss selten weiter als bis zur nächsten Straßenecke gehen, um eins zu finden. Man darf sie fast überall abstellen (und wenn man es nicht darf, bekommt man gezeigt, wo der nächste zulässige Parkplatz ist). Zum Losfahren scanne ich mit der App einen QR-Code am Lenker, zum Abstellen drücke ich in der App auf “End ride” und muss dann noch die Kamera aufs geparkte Fahrrad richten, bis ein grünes Häkchen erscheint. Offenbar wird die Parksituation gleich analysiert, ich habe aber noch nicht herausgefunden, was auf dem Bild zu sehen sein muss oder nicht sein darf, damit die App zufrieden ist.
Vorher habe ich Strecken bis etwa 5 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und alles, was darüber hinausging, mit der U-Bahn. Durch die Elektrounterstützung hat sich meine Fahrradreichweite auf ganz Berlin erweitert. Es dauert auch nicht länger als mit der U-Bahn, ist aber angenehmer und ich muss nicht über meine wieder ungehemmt in die Gegend hustenden und niesenden Mitfahrgäste nachdenken.
Als ich 2019 zum zweiten Mal in Berlin ein E-Bike (damals von “Uber Jump”) ausgeliehen habe, konnte ich noch gar nicht so schnell damit fahren, wie es technisch möglich gewesen wäre, weil die Radwege zu schmal zum Überholen waren. Berlin hat seitdem auf vielen Strecken bessere, breitere, zum Teil sogar baulich abgegrenzte Fahrradspuren bekommen. (Der Radwegeausbau in Berlin ist zwar insgesamt ein Trauerspiel, aber so um die 25 Kilometer pro Jahr werden halt doch gebaut, und da die Situation vorher noch viel trauriger war, spürt man den Unterschied deutlich.)
Außerdem fahre ich jetzt angenehmere Routen, denn seit ich gemerkt habe, dass die Räder eine Handyhalterung haben, benutze ich für die Navigation in unbekannten Gegenden die Openstreetmap-App (OsmAnd mit der Fahrradnavigation von Brouter). Durch den erweiterten Radius und die neu vorgeschlagenen Strecken sehe ich mehr von Berlin und habe viel öfter Gelegenheit, mich darüber zu freuen, dass ich hier wohne.
(Kathrin Passig)
OpenRouteService (ORS) is an open source route planner service that leverages OpenStreetMap data to provide a variety of routing and spatial analysis services. It actually uses a forked and modified version of the GraphHopper routing engine (another option that can be used, and which is present inside OpenStreetMap as a routing alternative).
I was trying to plan a 4×4 trail between two places, but was finding that OpenStreetMap was routing me via a gravel road I did not want to follow. OSM also only has one export format which is GeoJSON. Switching to GrassHopper within OSM did actually help choose the correct route, but then I found OpenRouteService.
ORS has quite a few more options for adding and moving waypoints which allows you to more precisely plan your route. It also have 5 different export options including Standard GPX which I wanted. It allows a maximum speed to be set too, but sadly the minimum is 80km/h where I’d prefer to have set it to 50km/h for the route I was taking (still I can just mentally adjust the time).
Interestingly too, you can deploy it yourself using Docker, with a Docker Compose file.
Once you can your route, you can import that into any other navigation app, and use that in your vehicle.
Plumber Piedmont Ok Plumbing & Repair Contractor
Add your plumbing business listings to OpenStreetMap
Ich bin wegen einer Veranstaltung in der Schweiz. In der Mail mit organisatorischen Dingen steht, wo ich wohnen soll. Da ich an einem voraussichtlich heißen Tag zu Fuß meinen Rucksack vom Bahnhof dorthin tragen werde (es sind nur 500 Meter oder so), möchte ich Umwege vermeiden und vorher schon mal die Adresse ansehen.
In meiner Openstreetmap-App für Android funktioniert die Suche nach Adressen traditionell überhaupt nicht, keine Ahnung, warum das so ist. Selbst ganze Städte werden oft nicht gefunden. Ich suche also ein bisschen selbst mit den Augen auf der Karte nach der Hausnummer, der Ort ist ja nicht so groß. Es ist so eine Straße, die mit den Hausnummern 5, 196 und 211 beginnt, dazwischen liegen dann Hausnummern über 300. Insgesamt gibt es an der Straße aber nur ungefähr zwanzig Häuser. Die gesuchte 296 ist nicht dabei.
Ich wechsle zu Google Maps. Hausnummer 296 ist eine Streuobstwiese. Vielleicht stimmt das wirklich, vielleicht auch nicht.

Bei Google Streetview sieht die Wiese auch nicht anders aus.

Jetzt, wo ich weiß, wo die Wiese ist, kann ich noch mal Openstreetmap konsultieren. Kein Haus.
ALTDie Hausnummer 296 scheint irgendwie zwischen der 126, der 143 und der 167 zu liegen.
Sicher gibt es in der Schweiz präzisere Karten der Schweiz, denke ich, und suche. Aber auch die Swisstopo-Karte zeigt an der Adresse nur einen Swimmingpool und ein paar Bäume.
ALTIch habe eine Telefonnummer der Unterkunft, will dort aber ungern anrufen. Erstens telefoniere ich nicht gern und zweitens geht es mir gegen die Ehre, zu sagen: “Ich kann Ihr Haus gar nicht finden, bitte lassen Sie doch alles stehen und liegen und holen Sie mich vom Bahnhof ab.”
Ich lege das Handy weg, klappe den Laptop auf und öffne Openstreetmap in der Editier-Ansicht. Hier kann ich verschiedene Satellitenbilder einblenden. Auf einem davon ist die Streuobstwiese durch eine Baugrube ersetzt:

Vielleicht werde ich also doch weder telefonieren noch auf einer Wiese schlafen müssen.
(Kathrin Passig)
Can a crowdsourced map of the world help save millions of people from climate disaster?
Excerpt from this story from Grist:
The day I was supposed to join a group of young women to map Gros Islet, an old fishing village on the Caribbean Island of St. Lucia, I got lost. Proann Francis, who was helping lead the expedition, had told me to meet everyone at Care Growell School, which Google Maps informed me was some 8,500 miles away, in Uttar Pradesh, India. “Where?” I asked. She instructed me to wait outside my hotel for a ride because it would be impossible to find the place on my own. An hour later, I found myself standing at the side of a dusty St. Lucian highway as a vintage red Toyota van pulled up. I squeezed in, between Francis and the driver. Behind us, a group of young women sat wearing matching light blue shirts that read “Women Mappers.”
“We have some heavy mapping to do today!” Francis announced, breaking into a toothy smile, her dark hair pulled back neatly into a bun.
Most of St. Lucia, which sits at the southern end of an archipelago stretching from Trinidad and Tobago to the Bahamas, is poorly mapped. Aside from strips of sandy white beaches that hug the coastline, the island is draped with dense rainforest. A few green signs hang limp and faded from utility poles like an afterthought, identifying streets named during more than a century of dueling British and French colonial rule. One major road, Micoud Highway, runs like a vein from north to south, carting tourists from the airport to beachfront resorts. Little of this is accurately represented on Google Maps. Almost nobody uses, or has, a conventional address. Locals orient one another with landmarks: the red house on the hill, the cottage next to the church, the park across from Care Growell School.
Our van wound off Micoud Highway into an empty lot beneath the shade of a banana tree. A dog panted, belly up, under the hot November sun. The group had been recruited by the Humanitarian OpenStreetMap Team, or HOT, a nonprofit that uses an open-source data platform called OpenStreetMap to create a map of the world that resembles Google’s with one key exception: Anyone can edit it, making it a sort of Wikipedia for cartographers.
The organization has an ambitious goal: Map the world’s unmapped places to help relief workers reach people when the next hurricane, fire, or other crisis strikes. Since its founding in 2010, some 340,000 volunteers around the world have been remotely editing OpenStreetMap to better represent the Caribbean, Southeast Asia, parts of Africa and other regions prone to natural disasters or humanitarian emergencies. In that time, they have mapped more than 2.1 million miles of roads and 156 million buildings. They use aerial imagery captured by drones, aircraft, or satellites to help trace unmarked roads, waterways, buildings, and critical infrastructure. Once this digital chart is more clearly defined, field-mapping expeditions like the one we were taking add the names of every road, house, church, or business represented by gray silhouettes on their paper maps. The effort fine-tunes the places that bigger players like Google Maps get wrong — or don’t get at all.
저 역시 처음엔 그랬고, 오픈스트리트맵(OpenStreetMap, 이하 OSM)을 편집하는 많은 분들이 OSM의 정체성에 대해 오해하는 경우가 많아 보입니다. 그래서 제가 이해하고 있는 OSM의 정체성에 대해 말씀드리고자 합니다. (OSM의 ‘이념’이라고 하고 싶지만 그게 공식적으로 혹은 어느 정도 공식 합의된 것인지에 대해 자신이 없어 ‘이념’이라기 보다는 가지고 있고 보이고 있는 ‘정체성’으로 표현을 하겠습니다. 굳이 ‘정체성’이라는 표현이 마음에 안 드시면 ‘이념’, ‘철학’, ‘속성’ 등 제 글에서 핵심이라고 생각되는 표현으로 바꾸어 받아들이시면 되겠습니다. 아울러 OSM에서 공식적으로 표방한 적도 없고 공식적으로 논의한 적도 없는 것으로 알기 때문에 이 글 내용은 순전히 제가 이해한 바를 얘기하는…


Hey friends, we’ve made it to the final post! This week, we’re looking at how people come together online during emergencies, using crowdsourcing to share info, map crisis zones, and provide real help.
In this blog, I’ll break down what crowdsourcing is, how it works during disasters, and why it matters. We’ll look at real examples, the pros and cons, and how we can play a role as responsible digital citizens. Let’s get into it!
Crowdsourcing is the practice of obtaining services, ideas, or information by soliciting contributions from a large group of people, typically via the internet rather than relying solely on traditional experts or institutions. The concept was first popularized by Jeff Howe in 2006, who defined it as “the act of taking a job traditionally performed by a designated agent and outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the form of an open call” (Howe 2006). In the context of crisis response, crowdsourcing enables individuals to collaborate in real time, sharing local knowledge, resources, and observations to support emergency efforts. It is especially powerful when institutional responses are delayed or overwhelmed, allowing affected communities to take an active role in information-gathering, mapping, and aid coordination (Dave 2017).

The biggest advantage of crowdsourcing during a crisis is speed. Local people can report updates as events happen, often faster than traditional authorities. It also makes use of local knowledge, which helps responders identify real needs on the ground. Crowdsourcing encourages community participation, giving people a voice in the response effort. It’s also low-cost and scalable as anyone with an internet connection can contribute.
However, there are downsides. The most pressing issue is accuracy. In emergencies, misinformation can spread quickly and cause panic. There are also privacy concerns such as sharing personal data or location can put people at risk. Lastly, Digital inequality means not everyone has access to crowdsourcing tools or reliable internet, potentially leaving out vulnerable groups such as those in rural areas, low-income communities, or conflict zones (Robinson et al. 2015).


A powerful example of crowdsourcing in action is the use of OpenStreetMap during the Nepal earthquake 2015. After the disaster, much of the country’s infrastructure was damaged or unmapped, which made it difficult for aid agencies to reach affected areas. In response, thousands of online volunteers including many of outside Nepal, used satellite imagery to update OpenStreetMap. They added roads, buildings, and landmarks to help humanitarian teams navigate the crisis zone. This data was used by the Red Cross, UN agencies, and local NGOs to direct resources and plan rescues. What made this effort remarkable was the global collaboration. Volunteers didn’t need to be experts, just willing to help. This case proves that crowdsourcing, when organized and ethical, can bridge the gap between local needs and global response (Dave 2017).
As digital tools evolve, the future of crowdsourcing looks promising. Technologies can improve verification, security, and inclusivity. More governments and NGOs are also learning to integrate crowdsourced data into official disaster response. However, the key challenge will always be balancing speed with responsibility. Platforms must continue improving transparency and user safety, while users must be aware of what they share, why it matters, and who might be affected.
To sum up, crowdsourcing shows us that when people connect online with purpose, they can make a real difference. In times of crisis, digital platforms turn everyday users into part of the solution like mapping danger zones, sharing resources, and offering hope. But with this power comes responsibility. As digital citizens, it’s on us to act with care, empathy, and integrity.
Thanks for following along throughout my blogs. I’ve loved exploring these topics with you, see you!
References:
Dave, A 2017, ‘Digital Humanitarians: How Big Data Is Changing the Face of Humanitarian Response’, Journal of Bioethical Inquiry, vol. 14, no. 4, pp. 567–569.
Howe, J 2006, The Rise of Crowdsourcing, Wired Magazine, vol. 14, no. 6, viewed 11 June 2025, <https://www.wired.com/2006/06/crowds/>.
Internet Geography 2015, Nepal Earthquake 2015 - Internet Geography, viewed 11 June 2025, <https://www.internetgeography.net/topics/nepal-earthquake-2015/>.
Jay Nepal - Action Volunteers 2015, Nepal Earthquake 2015: JAY NEPAL - Action Volunteers, YouTube, viewed 12 June 2025, <https://www.youtube.com/watch?v=IYUmd_va7VM>.
Robinson, L, Cotten, SR, Ono, H, Quan-Haase, A, Mesch, G, Chen, W, Schulz, J, Hale, TM & Stern, MJ 2015, ‘Digital Inequalities and Why They Matter’, Information, Communication & Society, vol. 18, no. 5, pp. 569–582.
뚝딱~
오픈스트리트맵(OpenStreetMap, OSM)은 기본적으로 위계 없는 협업과 자율성을 중시하는 ‘아나키적(anarchic)’ 구조를 띠고 있으며, 이는 주로 서구적 가치와 문화(개인주의, 자유주의, 자율 참여 등)를 바탕으로 성장해왔습니다.하지만 여기에 동아시아적 정서나 이념이 더해질 경우, 현재 OSM이 겪고 있는 조직적·문화적 한계를 보완할 수 있는 여러 가능성이 있습니다.
🧭 1. 동아시아적 정서란 무엇인가?
여기서 말하는 동아시아적 정서는 단순히 지리적 개념이 아니라, 아래와 같은 문화·철학적 기반을 포함합니다:
조화(和, Harmony) 중시
관계와 맥락 중심 (개인보다 관계망 중시)
자기 절제와 책임의 미덕
공동체 중심의 질서와 배려
자율성과 질서의 균형
이는 단지…
So war das Rausgehen mit der Technik im Juni 2011, so war es im September 2011, so war es 2014, so war es 2015, so war es 2017, so war es im April 2018, so war es im Oktober 2018, so war es im August 2011 und 2020.
Diesmal sind wir drei Tage in den schottischen Highlands, davon voraussichtlich 48 Stunden ohne Handyempfang. Ich nehme eine Powerbank mit 10.000 mAh mit. Ich würde gern mehr mitnehmen, finde die größere mit den 20.000 mAh aber gerade nicht wieder. Deshalb muss ich auch meine mobile Bauchheizung zu Hause lassen.
Mit der Powerbank werde ich mein Handy etwa zwei Mal vollständig aufladen können. Ich weiß nicht so genau, wie oft das im Alltag nötig ist, weil ich das Handy bei jeder Gelegenheit ans Ladekabel anschließe. Wir laden beide unsere Handys im Auto mit dem Zigarettenanzünder-USB-Adapter während der ganzen Fahrt, so dass sie beim Loslaufen voll sind. Vorsichtshalber schalte ich dann den Batteriesparmodus dauerhaft ein. Den Flugmodus noch nicht, weil ich auf dem Hinweg herausfinden möchte, bis wohin der Handyempfang reicht, damit ich weiß, wie weit ich zurücklaufen müsste, um einen Notruf abzusetzen.
Als der Empfang nach den ersten fünf Kilometern verschwindet, schalte ich den Flugmodus ein. Zum Navigieren benutze ich OpenStreetmap, das funktioniert (wenn man vorher das Kartenmaterial für die Region runtergeladen hat) offline.
Hauptsächlich benutze ich das Handy in den 48 Stunden ohne Internet, um nachts im Schlafsack Bücher zu lesen. Das Display habe ich dabei auf “weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund” gestellt, das spart Energie. Ich mache es aber nachts auch zu Hause so, weil es weniger grell ist. Kurz vor dem Ende der Mobilfunkversorgung habe ich noch schnell ein E-Book gekauft. Als dieses Buch gelesen ist, suche ich auf dem Gerät nach anderen Büchern. Die aktuell ausgeliehenen Libby-Bücher sind mir zu kompliziert oder nicht interessant genug, und bei zwei frisch ausgeliehenen habe ich vergessen, sie vor dem Verschwinden des Internets zu öffnen, damit sie auch offline verfügbar sind. Aber ein paar Relikte aus der Kindle-Zeit und ein paar gekaufte Kobo-Bücher sind zufällig auf dem Handy, also lese ich die eben noch mal. Ich nehme mir vor, beim nächsten Mal vor dem Verlassen des Internets darauf zu achten, dass genug Offline-Lesestoff vorhanden ist.
Für das Lesen von mehreren Büchern, ein paar Fotos und gelegentliche Blicke auf die OSMand-App brauche ich unerwartet wenig Strom, so dass die Powerbank auf dem Rückweg noch halb voll ist. Aleks geht es genauso, er sagt, seine Powerbank (10.000 mAh) sei eigentlich überdimensioniert und eine kleinere, leichtere für die Berge würde reichen. Jedenfalls an Orten, an denen es kein Internet gibt. Wenn es Internet gäbe, würden wir mehr stromverbrauchende Dinge mit den Handys machen.
Aleks hat eine Stirnlampe dabei, die er besitzt, weil er im Dunkeln mit dem Hund raus muss und dabei beide Hände für das Leinenmanagement braucht. Ich benutze nur die Taschenlampenfunktion meines Handys und kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt eine Stirnlampe benutzt, gebraucht oder vermisst habe. Ich besitze zwei, sie liegen zu Hause und ihre Batterien sind leer. Wenn eine davon aufladbar wäre, würde ich sie vielleicht mitnehmen.
Mein Duolingo-Streak wird für zwei Tage unterbrochen, das lässt sich nicht ändern. Zwei Tage sind aber genau die maximale Zeit, die man dort mit “Streak Freezes” überbrücken kann. Bei Wordfeud verliert man nach 72 Stunden durch Timeout und ich habe nicht daran gedacht, vor dem Losgehen noch schnell in allen Spielen einen Zug zu machen. Aber auf dem Rückweg taucht das Internet in Stunde 71 wieder auf.
(Kathrin Passig)
Copyright OpenStreetMap Mitwirkende
Viele, wenn nicht alle von uns kennen die OpenStreetMap als Karte, die in vielen Navigationssystemen und Aufzeichnung-Apps verwendet wird. Nicht nur, aber auch für Radfahren. Dass die OpenStreetMap auch für die Speicherung und Anzeige von eigenen Tracks verwendet werden kann, wissen vielleicht nicht alle, ich jedenfalls bis vor einiger Zeit auch…
walking around openstreetmap mapping again. adding places and paths to the map my beloved
OpenStreetMap blows Google Maps out of the water for walkers and also for if you’re trying to find a particular-named house in a rural area. I’m not saying never to use Google Maps (there’s plenty of things it’s the king at): but maybe consider giving OpenStreetMap a go next time you need a digital map?
