Aslid war ein Markenname für Heizkissen aus der Konsumgüterproduktion des VEB Kabelwerk Adlershof. Dies war ein Berliner Betrieb mit 1.100 Beschäftigten, welcher ab 1967 zum Kombinat VEB Kabelwerk Oberspree (KWO) zählte.
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#Geschichte
Das KWO wurde 1952 Volkseigener Betrieb (VEB) und hieß nun VEB Kabelwerk Oberspree (KWO). Es erfolgte wieder eine stärkere Ausrichtung auf die Kabelproduktion. 1954 wurden Polystyrol-isolierte TF-Kabel („Tubenkabel“) geliefert, 1955 kam Polyethylen (PE) als Außenmantelwerkstoff für Leitungen zum Einsatz. 1956 wurde der Betriebsteil Starkstromkabelfabrik für die 1-kV-Kunststoffkabelproduktion (im DDR-Sprachgebrauch: „Plastkabel“) auf PVC-Basis ausgerüstet und deren Fertigung aufgenommen.
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Für die Entwicklung von Feldkabeln kam 1959 erstmals Polyethylen als Isolierwerkstoff in der DDR zum Einsatz. Zwischen 1959 und 1964 wurde die Spreehalle erbaut und als Fernmeldekabelfabrik eingerichtet. 1963 erfolgte die Gründung der Wickeldrahtfabrik. Durch ständige Weiterentwicklungen der verschiedenen Spezialkabel kamen immer mehr internationale Handelsbeziehungen zustande. 1965 bestanden beispielsweise Exportbeziehungen mit 40 Ländern. Entsprechend den internationalen Festlegungen wurden zwischen 1966 und 1968 in alle Kabelprodukte des KWO die grün/gelbe Isolation für Schutzleiter eingeführt.
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Im Jahr 1967 erfolgte die Gründung des Kombinats VEB Kabelwerk Oberspree (KKWO). Gründungsbetriebe neben dem KWO waren die Betriebe Kabelwerk Meißen, Kabelwerk Vacha, das Kabelwerk Plauen, Kabelwerk Adlershof, Kabelwerk Schönow und das Kabelwerk Köpenick. KWO wurde „Stammbetrieb“ und damit zugleich Namensgeber des neuen Kombinates. (via #Wikipedia)
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